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Die Mitte - Linth Ortsparteien Die Mitte UznachNews Budget 2025 & Abstimmung RVS
2. Dezember 2024 – Die Mitte Uznach hat sich nach der Orientierungsversammlung zur Mitgliederversammlung getroffen und die aktuellen Themen der Gemeinde diskutiert. Neben der Parole zur Budgetversammlung wurde der zurücktretende Gemeinderat Stefan Kühne neu in die Ortsparteileitung gewählt.
Nach intensivem Abstimmungs- und Wahlkampf kehrte man an der Orientierungsversammlung wieder zur Tagespolitik zurück. Nach Informationen aus dem Gemeinderat hat sich die Uzner Mitte zur Mitgliederversammlung getroffen. Hierbei wurde die Ja-Parole zum Budget 2025 und zum Steuerfuss 2025 beschlossen und Stefan Kühne in die Ortsparteileitung gewählt.
Selbstverständlich war die Generationenabstimmung über die Regionale Verbindungsstrasse auch Thema unter den Anwesenden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Uznach haben am letzten Sonntag das Strassenprojekt und somit die Verbannung des Verkehrs heraus aus dem Siedlungsgebiet abgelehnt. Dieser Entscheid wurde klar und deutlich gefällt und gilt es demokratisch zu akzeptieren.
Für die Uzner Mitte ist es jedoch unverständlich und inakzeptabel, dass die IGRMU sich aus der Verantwortung schleichen will und ihr Präsident Roger Zahner im Anschluss an die Abstimmung verkündet: «Die Verantwortung für eine neue Lösung des Verkehrsproblems liegt nun beim Gemeinderat und nicht bei uns». Jahrelang monierte die Gegnerschaft immer wieder, dass der Gemeinderat und der Kanton ohne Mitwirkung der Bevölkerung eine Verkehrslösung erarbeitet hätte. Erstens stimmt
dies nicht und zweitens zeigt sich nun, dass gar keine Lösung gefunden werden will und die Verantwortung abgeschoben wird. Was ist nun mit den von IGRMU und PlanB-Komitee im Abstimmungskampf angepriesenen, angeblichen Alternativen? Es schein so, dass das Verkehrsproblem in Uznach doch nicht ganz so einfach zu lösen ist, wie allen versprochen wurde. Für Die Mitte Uznach ist die Gegnerschaft sehr wohl in der Verantwortung nun mitzuarbeiten, haben sie doch sehr aktiv und erfolgreich das vorliegende Strassenprojekt verhindert.
Die Bürgerinnen und Bürger dürfen erwarten, dass die IGRMU und das PlanB-Komitee sich mit dem gleichen Enthusiasmus aktiv für eine echte Lösung – und keine Alibiübung – einsetzen. Oder ist man doch nicht so überzeugt, dass es nachhaltige Alternativen gibt, die den Verkehr von den Uzner Hauptachsen wegbringen?
Die Mitte Uznach wird auch weiterhin ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und für nachhaltige Lösungen kämpfen. Kurz- und mittelfristig geht es nun da- rum, die Lebensqualität im Zentrum und entlang der Achsen ohne RVS verbessern zu können. Sinkende Wohnqualität geht immer auch mit sinkenden Steuereinnahmen und steigenden Sozialausgaben einher. Wenn diese Entwicklung eintrifft, dann wären wir schneller bei einem um 10% gestiegenen Steuersatz als uns die RVS-Gegner im Bezug auf die Verbindungsstrasse auf ihren Plakaten weis machen wollten. Die Investition in Lebensqualität ist eine Investition in die nachhaltige, langfristige Attraktivität unserer schönen Gemeinde. Hiervon haben alle etwas und sie ist erst noch günstiger als die Auswirkungen finanzieren zu müssen.